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Was ist/macht eigentlich…. Hyaluronsäure?

In unserer Artikelserie “Was ist/macht eigentlich…?” stellen und beantworten wir die Fragen, die unsere Kundinnen und Kunden am meisten interessieren. Diesmal gehts um die Wirkungsweise der Hyaluronsäure.

 

Hyaluronsäure spritzen – soll ich oder doch nicht?

Wir alle kennen es. Wir schauen in den Spiegel und denken “So langsam stören mich meine Falten”. Also beginnen wir mit dem Gedanken zu spielen, etwas gegen diese Störenfriede im Gesicht zu unternehmen. Ganz einfach fällt uns die Entscheidung etwas dagegen zu unternehmen aber manchmal nicht, weil wir uns noch zu wenig über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und ihren Wirkungsweise informiert haben. Das ändert sich heute! In unserer Blogreihe “Was ist/macht eigentlich…?” informieren wir Sie über die Wirkungsweise der Hyaluronsäure, einer der besten Möglichkeiten den Störenfrieden unserem Gesicht den Kampf an zu sagen.

 

Was ist eigentlich Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein Wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes, der von unserem Körper selber produziert wird. Hyaluronsäure wird seit über 20 Jahren auch synthetisch hergestellt. Dadurch ist dieser Stoff sehr gut verträglich und verursacht nur selten unerwünschte Reaktionen. Da es sich um einen körpereigenen Stoff handelt ist es aber auch so, dass der Körper diesen Stoff automatisch wieder ab- respektive umbaut, was z.B. in unserem Gesicht zu einem Mangel an Gewebe und Feuchtigkeit führen kann.


Da Hyaluronsäure in grossen Mengen Wasser bindet, wird es überall dort eingesetzt, wo der Körper Feuchtigkeit braucht. Beispielsweise in Nasensprays damit die Schleimhaut nicht austrocknet oder in Augentropfen um die Augen zu befeuchten. Warum Spritzt man jetzt aber Hyaluronsäure in bzw. unter die Haut? Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe.


Verlorenes Volumen auffüllen / Falten aufpolstern

Einige Falten und Anzeichen für ein alterndes Gesicht entstehen, weil unser Gesicht  mit dem Alterungsprozess Volumen verliert. So zum Beispiel bei der Nasolabilafalte und den sogenannten  „Hängebäckchen“. Diese beiden Entwicklungen können aber durch die Zufuhr von Volumen markant minimiert werden. Dabei wird das weiche geschmeidige Gel in der Tiefe, z.B. auf den Knochen, appliziert.

Es gibt aber auch Falten, welche durch die Mimik und den Verlust an Kollagen entstehen. Auch hier besteht die Möglichkeit diesen Verlust durch den Einsatz von Hyaluronsäure sozusagen “aufzupolstern”. Dabei wird die Hyaluronsäure nahe der Oberfläche unter die Haut injiziert und füllt die Depots auf der ganzen Fläche wieder auf.

Weitere Möglichkeiten bei solchen Entwicklungen sind z.B. der Einsatz von Botolinum und Fäden (Mehr dazu in einem weiteren Blogeintrag).

Wie bereits erwähnt baut der Körper Hyaluronsäure auch wieder ab. Wie lange eine „Unterspritzung“ hält, hängt vom Stoffwechsel des eigenen Körpers sowie von der Tiefe des Depos ab. Als Richtwert nennen wir jeweils ca. 6 Monate bis ein Jahr.

Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen ist es aber wichtig, eine Fachperson mit Erfahrung beizuziehen, die das Gesicht analysiert und dann eine massgeschneiderte Behandlung empfiehlt. Eine solche Beratung bieten wir in Kooperation mit Dr. Med. Claus Hashagen bei uns in seiner in house Praxis Bellungo an. Hier können Sie Ihren Termin buchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Author Info

Laura von Niederhäusern

Kosmetikerin EFZ und Pflegefachfrau DN1